Bodengutachten: Was steckt eigentlich unter unserem Grundstück?
Ein Grundstück kann eben aussehen, trocken sein und einen wunderbar gepflegten Rasen haben. Was Sie bei der Besichtigung nicht sehen: Was befindet sich darunter? Genau hier kommt die Baugrunduntersuchung ins Spiel.
Die schnelle Antwort
Eine Baugrunduntersuchung liefert Informationen über die Boden- und Grundwasserverhältnisse am geplanten Standort. Diese Informationen sind für die Planung der Gründung wichtig und können zeigen, ob besondere Maßnahmen erforderlich werden.
Warum reicht der Blick auf das Grundstück nicht?
Der Boden unter einem zukünftigen Haus muss Lasten aufnehmen können. Seine Beschaffenheit kann sich jedoch von Grundstück zu Grundstück unterscheiden – manchmal sogar innerhalb eines Grundstücks. Deshalb lässt sich die Situation nicht zuverlässig beurteilen, indem man sich einfach die Oberfläche anschaut.
Was hat der Boden mit unseren Kosten zu tun?
Werden aufgrund der tatsächlichen Bodenverhältnisse zusätzliche Maßnahmen notwendig, können dadurch weitere Kosten entstehen. Genau deshalb gehört die Beschäftigung mit dem Baugrund für mich vor die endgültige Kostenplanung und nicht erst irgendwann während der Bauarbeiten.
Mein Tipp
Fragen Sie bei einem Grundstück nicht nur: „Was kostet es und dürfen wir darauf bauen?“ Fragen Sie auch: „Was wissen wir eigentlich über den Baugrund?“ Was unter Ihrem zukünftigen Haus liegt, sehen Sie später nicht mehr. Für die Planung ist es trotzdem wichtig.





